So arbeite ich
Warum ich nie mit der Website anfange
Die meisten kommen mit einem klaren Auftrag zu mir: Die Website muss neu. Sie ist zu alt, zu voll, zu wenig sie selbst — und irgendwie ist sie schuld daran, dass zu wenig hereinkommt. Ich verstehe das gut. Und trotzdem sage ich fast immer: Damit warten wir noch.
Eine Website ist nämlich eine Übersetzung. Sie übersetzt eine Entscheidung in Text, Struktur und Bilder. Fehlt die Entscheidung, wird sie zwar schöner — sagen tut sie immer noch nichts. Und dann sitzen wir in vier Monaten wieder zusammen, du hast Geld ausgegeben, und das eigentliche Problem ist unberührt geblieben. Das möchte ich dir ersparen.
Mit Instagram fange ich übrigens genauso wenig an. Und mit Anzeigen erst recht nicht.
Womit ich anfange: mit deiner Positionierung
Bevor irgendetwas gebaut wird, klären wir, wofür du eigentlich stehst. Für wen arbeitest du — und, das ist der unbequemere Teil, für wen nicht mehr. Was ist deine Handschrift, woran erkennt man dich, auch wenn dein Name nicht danebensteht. Welche Anfrage sagst du ab, obwohl das Geld stimmen würde.
Das klingt nach dem weichen Teil, ist aber der harte. Hier kommt der meiste Widerstand, und ich verstehe jeden davon: Sich zu entscheiden heißt immer, etwas loszulassen. Ich begleite dich da durch, aber ich nehme dir die Entscheidung nicht ab — sie muss deine sein, sonst trägt sie später nicht.
Abgefragt wird das nicht in einem Formular. Du bekommst einen Fragebogen, den du mir als Sprachnachrichten beantwortest, wann immer es dir passt: im Auto, abends auf dem Sofa, zwischen zwei Terminen. Beim Reden kommt sehr viel mehr heraus als beim Schreiben, und es muss überhaupt nicht sortiert sein. Das Sortieren ist mein Teil der Arbeit.
Die Reihenfolge: Suchbegriffe, Website, Auffindbarkeit, Content
Wenn das Fundament steht, kommt der Rest in einer festen Reihenfolge — und jeder Schritt braucht den davor.
Zuerst deine Worte. Erst wenn klar ist, für wen du arbeitest, lässt sich herausfinden, wie diese Menschen tatsächlich suchen. Das sind selten die Begriffe, die du selbst benutzt. Genau diese Begriffe sind danach die Grundlage für alles Weitere: Website, Instagram, Google, KI.
Dann deine Website. Jetzt gibt es endlich etwas zu übersetzen. Struktur, Texte und Aufbau entstehen so, dass ein Paar in den ersten Sekunden spürt, ob es bei dir richtig ist — und so, dass Google und die KI-Systeme es ebenfalls verstehen.
Danach deine Auffindbarkeit. Die schönste Seite nützt nichts, wenn niemand über sie stolpert. Das ist der Teil, den fast alle auslassen, weil er unsichtbar ist und wenig Spaß macht. Ich mache ihn trotzdem, weil er den Unterschied macht.
Und zum Schluss dein Content. Ja, zuletzt. Auf einem klaren Fundament wird Content plötzlich leicht, weil du nicht mehr bei jedem Post von vorn entscheiden musst. Ohne dieses Fundament bleibt er eine Aufgabe, die nie fertig wird.
Und wenn du deine Positionierung schon hast?
Dann fangen wir nicht bei null an. Manche wissen genau, wofür sie stehen — es steht nur nirgends. Oder es steht da, und niemand findet es.
Dann steigen wir dort ein, wo es hakt: bei deinen Worten, deiner Website oder deiner Auffindbarkeit. Ich verkaufe niemandem eine Positionierung, der seine schon hat.
Was ich bewusst nicht mache
Genauso wichtig wie die Reihenfolge ist das, was ich weglasse.
Keine Anzeigen auf ein wackeliges Fundament. Ads verstärken das, was ohnehin schon da ist. Ist die Botschaft unklar, verstärken sie die Unklarheit — nur eben teurer.
Keine neue Website, weil die alte langweilt. Wir schauen erst nach, was wirklich nicht funktioniert. Oft sind es drei Unterseiten und die Struktur, nicht das Design.
Keine Content-Pläne für eine Zielgruppe, die es so nicht gibt. Wenn im Gespräch herauskommt, dass du sechs verschiedene Sorten Paare gleichzeitig ansprichst, arbeiten wir daran, bevor irgendjemand ein Reel schreibt.
Nicht alles auf einmal. Ich könnte dir ein Paket verkaufen, das jede Baustelle abdeckt. Das machen einige. Aber es überfordert, und am Ende kannst du nicht sagen, was davon eigentlich gewirkt hat.
Keine Versprechen zu Zahlen. Ich kann dir nicht sagen, dass du im März auf Platz eins stehst oder zwölf Anfragen mehr hast. Wer das behauptet, weiß es selbst nicht. Was ich dir zusagen kann: Du weißt danach, wofür du stehst — und die Voraussetzungen für Sichtbarkeit sind da, wo vorher keine waren.
Ablauf der Zusammenarbeit: vom Erstgespräch bis zur Abnahme
Am Anfang steht ein Gespräch, unverbindlich und ohne Verkaufsdruck. Danach bekommst du ein Angebot mit einer festen Summe — keine Überraschungen hinterher.
Dann folgt der Fragebogen als Sprachnachrichten, in deinem Tempo. Aus deinen Antworten arbeite ich dein Fundament heraus, und wir gehen es gemeinsam durch, bis es sich für dich stimmig anfühlt.
Geht es in die Umsetzung, hast du zwei Korrekturschleifen und nimmst am Ende final ab. Das Technische nehme ich dir vollständig ab, darum musst du dich nicht kümmern. Ansprechpartnerin bin durchgehend ich — im Hintergrund arbeitet ein Team für Technik, SEO und Content.
Wie lange dauert Positionierung und Website?
Für die Positionierung solltest du zwei bis drei Wochen einplanen. Website und Auffindbarkeit brauchen je nach Umfang sechs bis zehn Wochen.
Bis darüber die ersten Anfragen hereinkommen, dauert es länger. Google braucht Zeit, dich neu einzuordnen, und ein Paar entscheidet sich nicht innerhalb einer Woche. Das hier ist ein Fundament, keine Anfragen-Maschine auf Knopfdruck. Mir ist lieber, du weißt das vorher.
Am Ende steht eine Basis, die trägt — und die Sicherheit zu wissen, was du zeigst und warum.
Du weißt noch nicht genau, wofür du stehst
Dann fangen wir genau dort an. Wir klären in Ruhe, für wen du arbeitest, was dich von anderen unterscheidet und wie sich das in Worte fassen lässt, nach denen deine Wunschkunden auch wirklich suchen.
Du weißt es, aber es kommt draußen nicht an
Dann liegt es nicht an deiner Entscheidung, sondern daran, dass sie niemanden erreicht. Wir steigen dort ein, wo es hakt: bei deinen Texten, deiner Website oder deiner Auffindbarkeit.